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Akademisches Fechten

Pauken im Garten


Die Mensur dürfte wohl die am meisten bekannte und diskutierte Eigenart studentischer Korporationen sein. Auch in den Burschenschaften gibt es unterschiedliche Meinungen über das Fechten mit der scharfen Waffe.

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Bei der Gründung der Burschenschaften zu Beginn des vorletzten Jahrhunderts war es selbstverständlich, daß man das Fechten von den damals bestehenden Korporationen übernahm. Schließlich galt es als ein Privileg, das sonst dem Adel und dem hohen Militär vorbehalten war, Beleidigungen mit der Waffe abzuwehren und selbst dem Forderer „Satisfaktion“ (Genugtuung) geben zu können.

Doch mit dem Verbot des Duells hatte auch das Fechten seinen ursprünglichen Sinn verloren.

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Trotzdem behielten die Korporationen das Prinzip der Mensur als Bestimmungsmensur bei. Mehr als 2/3 aller Burschenschaften – so auch die Burschenschaft Holzminda - fechten und setzen sich damit freiwillig dem Vorwurf aus, „ewig Gestrige“ zu sein. 

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Warum?

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